Aktuell geschlossen  —  Mo–Fr: 09:00–13:00 & 14:00–18:00 Uhr  |  Sa: 09:00–13:00 Uhr    02205 / 82110
Whatsapp-Bestellung

Das gute Leben

Titel:    Das gute Leben
Autor:    Nadine Schneider
Erschienen:    S.Fischer
Seiten:    303
Preis:    25,00 €

Nadine Schneider erzählt die Geschichte von Anni, die aus Rumänien nach Deutschland geflohen ist. Sie erzählt auch die Geschichte von Annis Tochter und Enkelin, die heute ihr Erbe verwalten sollen. In Rückblicken schauen wir auf die BRD der 60er Jahre, nach Rumänien derselben Zeit, ins 90er Jahre Deutschland. Und folgen so vier Generationen von Frauen durch ihre Leben und wie diese miteinander zusammen hängen.

Empfohlen von: Stefanie Störig aktualisiert am: 23.03.2026

…und das sagt der Verlag dazu:

Nadine Schneiders Roman »Das gute Leben« ist eine große Mütter-Töchter-Geschichte über vier Generationen, ein Buch von Abschied, Neuanfang und der Arbeit des Lebens. Es ist Spätsommer, und im Garten sind die Trauben reif, als Christina das Haus ihrer Großmutter Anni erbt. Hier, in einem kleinen Dorf bei Nürnberg, ist sie bei Anni aufgewachsen: Anni, die Mitte der sechziger Jahre aus Rumänien nach Deutschland flieht. Anni, die ganz allein ihr Kind und ihr Enkelkind aufzieht und beim Quelle-Versand Pakete packt, die ins Wirtschaftswunderland verschickt werden. Die gegen Einsamkeit, Armut und Fremdsein kämpft, mit Zähigkeit, Kraft und Pflichtbewusstsein. War das das Leben, von dem sie geträumt hat? Oder hat sie beim Leben das Leben verpasst? Zögernd verabschiedet sich Christina von Anni und ihrem Haus. In der stillen Wärme der letzten Sommertage versinkt sie immer tiefer in ihren Erinnerungen, stößt auf überraschende Fundstücke und fährt auch zu dem inzwischen verlassenen Gelände des Quelle-Versandzentrums. Ihren eigentlich geplanten Urlaub hat sie abgesagt, und von ihrer Arbeit dringen nur gelegentliche Mails zu ihr. Und allmählich erkennt sie, was sie ihrer Großmutter wirklich verdankt: die Freiheit, loszulassen und selbst den Ort zu finden, wo das gute Leben zu Hause ist.

Till Eulenspiegel